Dozentenliste

Tor-Song Tan
- Orchesterleitung -
Tor-Song Tan leitet den Fachbereich Streichinstrumente an der Westfälischen Schule für Musik in Münster und ist Dirigent des Jungen Streichorchesters, des Westfälischen Jugendsinfonieorchesters und des Jugendkammerorchesters.
Das von ihm gegründete Junge Streichorchester und Westfälisches Jugendkammerorchester hat seit 1995 zahlreiche Preise und Auszeichnungen bei Orchesterwettbewerben in NRW und auf Bundesebene gewonnen, zuletzt einen 1. Preis beim 8. Deutschen Orchesterwettbewerb 2012.
Seit 1989 ist Tor-Song Tan Lehrer für Violine und Orchester an der Westfälischen Schule für Musik. Aus seiner Klasse sind zahlreiche Preisträger 'Jugend musiziert' von Regional- bis Bundesebene hervorgegangen. Er unterrichtet außerdem Fachdidaktik für Violine an der Musikhochschule Münster. Er leitete Dirigierkurse an der Landesmusikakademie in Hamburg und war von 2008 bis 2012 musikalischer Leiter des Mozartorchesters, Münsters ältestem Traditions-Laienorchester.

Achim Tang
- Kontrabass -
erste musikalische Erfahrungen Blockflöte, Trompete, Gitarre, Bassgitarre - zunächst ohne weitere Konsequenzen, Kontrabass seit 1984. Klassische Ausbildung in Basel (bei Walter Imholz) und Berlin (bei Randall Nordstrom).
Ab 1987 Studium an der Jazzabteilung der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Graz (bei Wayne Darling), Konzertdiplom mit Auszeichnung. Von 1993 bis 2004 als freischaffender Musiker in Wien, stilübergreifende Zusammenarbeit mit unterschiedlichsten Musiker/inne/n der aktuellen Musikszene, Teilnahme an vielen internationalen Festivals (unter anderem in Deutschland, Frankreich, USA, Korea, China, Skandinavien, Tschechien, Polen), zahlreiche CD Veröffentlichungen, eigene Projekte, Kompositionen für Tanz-, Theater- und Filmmusik.
1998 bis 2001 Mitarbeit bei den 'Klangnetzen ', erste Kontakte zu künstlerisch inspirierter musikpädagogischer Arbeit. Seit 2004 in Köln: Intensivierung der musikpädagogischen Tätigkeit, verschiedene Projekte mit Kindern und Jugendlichen nach eigenen Konzepten, schwerpunktmäßig in sozialen Brennpunkten. Preise der Sparda-Stiftung und des Landes NRW, weiterhin als freischaffender Musiker tätig (Mitarbeit im Netzwerk Neue Musik Köln, Gründungsmitglied der Musikerkooperative ZAM e.V. interdisziplinäre Projekte mit KünstlerInnen im In- und Ausland, verstärkte Auseinandersetzung mit dem Thema Kunst und Gesellschaft).
Seit 2008 künstlerisch-pädagogische Leitung des Projekts 'Grundschule mit Musikprofil Neue und Improvisierte Musik ' für die Kölner Jazzhausschule, gleichzeitig Mitarbeit an den Education-Projekten des internationalen Moers Festival. Im Rahmen der Schulprojekte intensive Zusammenarbeit mit der Kölner Musikhochschule und der Universität, Abt. Schulmusik (Lehraufträge). 2011 als 'Improviser In Residence' für ein Jahr in Moers.

Martin te Laak
- Chorleitung -
Martin te Laak studierte an der Hochschule für Musik in Düsseldorf Kirchenmusik. Nach dem A-Examen erhielt er ein Stipendium des Deutschen Musikrates, in dessen Rahmen er an der Kölner Musikhochschule Chorleitung studierte.
Im Anschluss an diese Ausbildung besuchte er diverse Meisterkurse, unter anderem bei Prof. Eric Ericson (Stockholm). Schon während seiner Studienzeit gründete Martin te Laak die Overbacher Singschule, mit deren Chören er beim Deutschen Chorwettbewerb und Landeschorwettbewerb mehrfach als Preisträger ausgezeichnet wurde und die er bis 2012 leitete. Martin te Laak obliegt die künstlerische Leitung des Aachener Kammerchores, sowie der in 2012 neu gegründeten Jülicher Vocalwerkstatt. Als Landeschorleiter der Sängerjugend im Chorverband NRW kümmert er sich um die musikalischen Belange der Kinder- und Jugendchöre.

Prof. Dr. Jürgen Terhag
- Live-Arrangement, Pädagogik -
Prof. Dr. Jürgen Terhag
Studium Lehramt Sek. I an der Pädagogischen Hochschule Rheinland, Abt. Köln;  Lehrer an der Gesamtschule Leverkusen; Promotion in Musik, Psychologie und Pädagogik; Dozent an der Universität Lüneburg für Musikpädagogik, Methodik/Didaktik, Ensemble-Leitung, Gründung der Uni-Bigband, Leitung des Hochschulchors; Lehraufträge an der FH Nordostniedersachsen, der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt/Main, der Universität Köln und der Popakademie Baden-Württemberg. Von 1991 bis 1996 Leiter des Fachbereichs Musik der Akademie Remscheid, seit 1996 Professor für Musikpädagogik an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Von 2000 bis 2012 Bundesvorsitzender im Arbeitskreis für Schulmusik (AfS); von 2001 bis 2007 Dekan des FB Musikpädagogik/Musikwissenschaft der HfMT Köln. Seit 2001: Vorsitzender im Regionalausschuss Köln des Wettbewerbs 'Jugend musiziert'; 2003 bis 2005 Präsident der Föderation Musikpädagogischer Verbände Deutschlands, von 2002 bis 2015 Mitglied im Bundesfachausschuss Populäre Musik des Deutschen Musikrats.
2003 bis 2012 wissenschaftlicher Beirat im Arbeitskreis Studium Populärer Musik (ASPM); 2010 bis 2015 Mitglied im Bundesfachausschuss Musikalische Bildung des Deutschen Musikrats. 2010: Gründung und Leitung des Schwullesbischen Chors Köln; seit 2012: Ehrenvorsitzender im Arbeitskreis für Schulmusik (AfS) seit 2015: Ehrenvorsitzender im Bundesverband Musikunterricht (BMU).


 
Jonas Terwolbeck

Saad Thamir
Saad Thamir
1972 in Bagdad geboren, wächst in einer Künstlerfamilie auf und studiert an der dortigen Universität zunächst Philosophie. Auf der Suche nach weiteren Ausdrucksmitteln wechselt er zum Kompositions-Studium, sowie Studium der arabischen und westlichen Musikwissenschaften. Ein Schwerpunkt seines Interesses liegt dabei auf der Integration einer „Dramaturgie“ nach westlichem Vorbild in die arabische Musik. Diese Fragestellung führt ihn tief in den ästhetischen Vergleich der arabischen und westlichen Musiken.

In der arabischen Maqam-Musik stößt er auf zauberhafte, unentdeckte Gewebe, die diese Musik gestalten und der Grund dafür sind, dass diese Musik ästhetisch anspricht. Mit diesem Hintergrund erreicht er die Verbindung des westlichen und arabischen Musiksystems, indem er keines der beiden theoretischen musikalischen Systeme als Einzelsystem behandelt. Vielmehr gehen die Systeme in einem symbiotischen System auf, in dem nicht ein einzelnes System gesondert erscheint, sondern beide zusammenlaufen und somit etwas Neues schaffen. Saad Thamir versteht Musik als ein humanes ästhetisches Bedürfnis und nicht die Musik selbst als das Ziel.

 
Juliane Thöne
-Musikpädagogik/Blockflöte/Bratsche/JeKits-

studierte Instrumentalpädagogik in den Fächern Blockflöte und Bratsche sowie künstlerisches Hauptfach Blockflöte an der Musikhochschule Detmold. Zudem absolvierte sie eine Zusatzausbildung im Elementarbereich. Sie hat die private Musikschule „Das Klingende Haus“ in Warstein mitbegründet und ist seit 2000 als hauptamtliche Instrumentallehrkraft an der Musikschule Dortmund tätig. Als Lehrbeauftragte war sie an der Musikhochschule Dortmund und an der Hochschule für Waldorf-Pädagogik Witten tätig. Neben ihren pädagogischen Tätigkeiten ist Juliane Thöne als aktive Musikerin Mitglied des Blockflötenquartetts Springflut(e) und des Renan Demirkan Ensembles gewesen. Außerdem war sie Komponistin für das Kinder- und Jugendtheater Dortmund. Im Rahmen der Jekits-Stiftung ist sie am Qualifizierungslehrgang für Jekits  -1 -Lehrkräfte in Dortmund als Dozentin beteiligt gewesen. Des Weiteren ist sie seit 2016 Mitglied der JeKits Akademie.