Termindaten

1803V09
Musikalische Sprachförderung von Deutsch als Zweitsprache durch Rhythmik - Tageskurs des Bildungswerks Rhythmik in der Landesmusikakademie NRW


Kategorien

Musik in Schule und Musikschule
Zielgruppen

Pädagogen/innen, Musiktherapeuten/innen, Rhythmiker/innen, Interessierte
Termin

Mittwoch 03.10.2018 von 10 Uhr bis 16 Uhr
Ort

Landesmusikakademie NRW e.V.
Steinweg 2
48619 Heek-Nienborg
Deutschland
Leitung/Dozenten

Anmeldeschluss

12.09.2018 12:00 Uhr
Preis

75,00 Euro - Teilnehmergebühr
Teilnehmergebühr 75,00 €
65,00 Euro (inkl. 19% MwSt) - Ermäßigt für Mitglieder des Bildungswerk Rhythmik
ermäßigt für Mitglieder des Bildungswerk Rhythmik 65,00 €
Anmeldung via E-Mail
Die Anmeldung erfolgt per E-Mail
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Inhalt

"Seht euch mal die W… an, wie die W… t… kann!"
In diesem tagesfüllenden Workshop sollen die Teilnehmenden einerseits einen Einblick in die Arbeitsweise der Rhythmik bekommen und andererseits konkrete Aufgaben, Spiele, Sprüche und Ideen mitnehmen, die sie selbst in ihrem Unterricht einsetzen können.

Musikalische Vorerfahrungen sind nicht erforderlich, können jedoch im Workshop eingesetzt werden. Es werden hauptsächlich Beispiele für die Arbeit mit Kindern im Vor- und Grundschulalter vorgestellt, von denen viele auch für ältere Schülerinnen und Schüler adaptiert werden können.

Thema

Je besser Musik, Bewegung und Sprache miteinander im Lernprozess verknüpft werden, umso größer sind die Chancen für nachhaltiges Lernen. Die Arbeitsweise der Rhythmik bietet dafür einen konkreten pädagogischen Ansatz. Durch das gleichzeitige und differenzierte Arbeiten mit Musik, Sprache und Bewegung in Wechselbeziehung miteinander kann auch das Lernen der Zweitsprache Deutsch auf spielerische, lustbetonte und ganzheitliche Weise unterstützt werden.

Kinder erlernen Sprache zunächst durch ihre musikalischen Aspekte. Gemeint sind damit zum Beispiel Tonfall, Akzente, Tempo, Rhythmus, Puls, Melodie und Dynamik. Mit all diesen Parametern kann in der Rhythmik sowohl in Musik als auch in Verbindung mit Bewegung gesondert gearbeitet werden. Es wird geübt diese differenziert wahrzunehmen, sie werden als gestalterische Mittel eingesetzt und durch Körpererfahrungen erlebbar gemacht. Durch den Einsatz von Bewegung beim Lernprozess einer Fremd- oder Zweitsprache werden Synapsen im Gehirn geschaffen, die sehr dem natürlichen Sprachlernprozess der Erstsprache ähneln. Wörter werden so buchstäblich greif-, fühl- und erlebbar. Durch die stimmliche Begleitung von Bewegungsabläufen können diese gleichzeitig motorisch und verbal erfasst werden. Verschiedener Objekte (Reifen, Bälle, Tücher, Sandsäckchen, Instrumente etc.), die sonst eine funktionsgebundene Verwendung haben, können beim gezielten Einsatz im Unterricht auf kreative Art eingesetzt und so durch reale Erlebnisse mit ihnen Sprachanlässe geschaffen werden. Auch die Eigenschaften eines Materials können benannt und so der Wortschatz erweitert werden: Ist es schwer oder leicht? Welche Farbe hat es? usw.
Träger

Bildungswerk Rhythmik
Kooperationspartner

Landesmusikakademie NRW e.V.