Dozentenliste

Gabriela von Salis
Zur Person
Rhythmikstudium in München bei Prof. Amélie Hoellering und bei Prof. Robert Abramson an der Manhattan School of Music, New York. Zahlreiche Weiterbildungen (Körpermusik, Dalcroze-Rhythmik mit Senioren, Stimmbildung u.a.).

Stefan Vörding
- Trompete, Kornett -
erhielt seinen ersten Trompetenunterricht im Alter von sechs Jahren an der städtischen Musikschule Ahaus. Nach zwei ersten Preisen bei Jugend Musiziert begann er 2010 seine künstlerischen Studien an der Hochschule für Musik Theater und Medien Hannover bei Professor Jeroen Berwaerts, welches er 2015 mit Bestnote abschloss. Derzeit betreibt er weiterführende Studien an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf bei seinem langjährigen Mentor und Lehrer Prof. Peter Mönkediek. Der Kontakt zur Brassband-Musik kam durch befreundete Musiker aus dem Münsterland zustande. Als sich 2009 die Brassband Westfalen gründete, konnte sich Stefan schnell als Principal Cornet empfehlen und sorgte bei den Deutschen Brassband Meisterschaften mit dem Gewinn des Sonderpreises "Bester Solist" in der Mittelstufe für eine Überraschung. Schnell folgte eine Einladung in die Youth Brass Band NRW, mit der er 2014 den Gewinn der Flemish Open Championschips (Oberstufe) feiern konnte. Als Principal Cornet der YBB NRW trat er mit namenhaften Musikern der Brassband Szene wie Hans Gansch, Owen Farr, Frits Damrow und Ian Bousfield auf. Neben seinem ersten professionellen Engagement als Trompeter bei den Osnabrücker Symphonikern im Jahr 2013 konzertierte er bereits mit der NDR Radiophilharmonie Hannover, der Nordwestdeutschen Philharmonie Herford, dem Ensemble NDR Brass Hamburg und der Staatsoper Hannover. Nach wie vor liegt Stefan seine münsterländische Heimat am Herzen, weswegen er so oft es geht bei Konzerten der Städtischen Kapelle Ahaus, des Euregio Sinfonieorchesters sowie der Kirchengemeinden mit auf der Bühne steht.

 
Robert Wagner
Leiter der Musikschule Fürth, unterrichtet Gitarre, Grundausbildung, Instrumentalspiel mit Behinderten und leitet integrative Ensembles.
Nach Schulmusikstudium freiberuflicher Dozent für Musikpädagogik, seit 1986 Musikschulleiter, seit 2000 Leitung des berufsbegleitenden Lehrgangs 'Instrumentalspiel mit Menschen mit Behinderung ' der Akademie Remscheid und des Verbands deutscher Musikschulen (VdM). Zahlreiche Auszeichnungen für sein integratives Wirken, Mitwirkung in mehreren Bands, CD-Veröffentlichungen.

Steven Walter
Steven Walter ist ein europaweit aktiver Musiker, Kurator und Musik-Entrepreneur. Er erhielt seit seinem achten Lebensjahr Cellounterricht bei Ekkehard Hessenbruch an der Freien Musikschule Engelberg und studierte anschließend Cello bei Prof. Björn Solum an der Barratt-Due Institute of Music in Oslo und Prof. Xenia Jankovic an der Hochschule für Musik Detmold. Er ist als Kammermusiker regelmäßig zu Gast auf Festivals im In- und Ausland. Steven Walter ist Initiator, künstlerischer Leiter und Geschäftsführer von PODIUM Esslingen, das für zahlreiche Innovationen im Bereich Konzertdesign, Vermittlung und Kommunikation u.a. mit dem ECHO Klassik, red dot award und Kulturmarken Award ausgezeichnet wurde. Überdies publizierte Steven Walter zu künstlerischen und managerialen Themen und hält Vorträge bei führenden Fachtagungen und ist Dozent an mehreren Universitäten. Er war aufgrund seines Musikschaffens nominiert zum „Kulturmanager des Jahres 2011“ und Preisträger „Newcomer des Jahres“ beim Funkenflug Award 2015 des Landes Baden-Württemberg. Steven war 2013-2015 Stipendiat der „Akademie Musiktheater heute“ der Deutschen Bank Stiftung, Kurator bei der classical:NEXT und künstlerischer Kopf des digitalen Musikkurators Henry, der unter dem Dach von PODIUM Esslingen ein transmediales Streaming-Angebot schafft. In den Jahren 2017-2020 ist er zudem Kurator des von PODIUM Esslingen getragenen Fellowship-Programms #bebeethoven, offizieller Beitrag der Kulturstiftung des Bundes zum Beethoven-Jubiläumsjahr 2020.

Winfried Waschk
Biografie
Winfried James Waschk studierte an der Hochschule für Musik in Münster Instrumentalpädagogik mit dem Hauptfach Trompete. Dieses schloss er mit Diplom ab. Seine große musikalische Vielseitigkeit macht ihn für viele Ensembles interessant. Sein Repertoire reicht von der Renaissance über Barock und Klassik bis hin zu Jazz, Rock und Pop. So war er u.a. erster Trompeter im Landesjugendsinfonieorchester NRW, in der Jungen Internationalen Orchesterakademie, Gründungsmitglied des Ensembles “Trompetissimo”, Lead-Trompeter in der Big Band Dorsten, aber auch im Duo mit Trompete und Orgel oder Klaviers gab er schon viele Konzerte, die ihn auch ins benachbarte Ausland führten. Als Dirigent leitet er Blasorchester und ist häufig auch als Dozent für den VMB NRW tätig. Seit 1997 ist er Lehrer für Blasinstrumente, war bis 2016 Fachbereichsleiter für Bläser und Schlagwerk an der Musikschule Bocholt. Seit 2002 unterrichtet er an der St.-Anna-Realschule in Stadtlohn, an der er heute hauptamtlich tätig ist.


Prof. Florian Weber
Kurzbio:
New York Times „eine Ästhetik des aerodynamischen Fließens"
Something Else! "ein wahrhaft wegweisender Pianist"
La Gazette Bleue D´Action „Magnifique“
All about Jazz „Impressive“
Süddeutsche Zeitung „ein Ausnahmepianist mit frischem, unverbrauchtem Ton“
Stern „so much tenderness and affection…the listener is intensely moved“
Jazzthetik "ein Wunder an Balance“

Das Lob der Kritiker ist Ausdruck einer Erfolgskarriere, in deren Verlauf sich Weber als feste Größe in der globalen Szene etablierte. Auf der Bühne bzw. im Studioraum arbeitete Weber unter anderem mit Tomasz Stańko, Pat Metheny, Albert Mangelsdorff und Michael Brecker zusammen. Weitere Belege für die hohe Reputation finden sich in den Ehrungen, die der Tausendsassa bis dato eingeheimst hat. Stellvertretend seien nur der Steinway-Preis beim Solopiano-Wettbewerb auf dem Montreux Jazz Festival, 1. Prize beim Monaco Jazzwettbewerb, der ECHO Jazz in der Sparte "Bester Pianist national" und der WDR-Jazzpreis für Improvisation erwähnt. Schon sein erstes Album „Minsarah“ wurde mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik geehrt.
Bei einer Begegnung in Köln wurde Lee Konitz auf ihn aufmerksam. 2007 nahmen sie gemeinsam "Deep Lee" auf, 2012 folgte der Mitschnitt "Live at the Village Vanguard", den das französische Magazin Jazzman mit einem "Choc de l'Année" bedachte. Das war übrigens das erste Mal, dass ein deutscher Jazzpianist in dem sagenumwobenen Club in New York an einer Live-Einspielung mitwirkte. Dasselbe gilt für Webers Auftritte mit eigenen Projekten im Rahmen vom legendären New York Winterjazz, dem Angel City Jazz Festival in L.A. sowie dem Tokyo Jazz Festival. In all diesen Veranstaltungsreihen gastierte er ebenfalls als erster und bislang einziger Pianist aus der Bundesrepublik. Damit repräsentiert er wie überhaupt momentan kein anderer Pianist unser Land weltweit auf den Bühnen renommierter Festivals.
Im Jahr 2011 bildete Weber mit Lionel Loueke („Hausgitarrist“ von Herbie Hancock), Thomas Morgan und Dan Weiss die Gruppe Biosphere. Das Debüt "Biosphere" pendelt reizvoll zwischen komplexen Rhythmen und Jazzcovers von Jamiroquai- und Coldplay-Stücken; und kurze Zeit später das Trio „CrissCross“ feat. Donny McCaslin (Saxophonist und Produzent des Albums „Blackstar“ von David Bowie) und Dan Weiss als eine Verbeugung vor den beiden Jazzpianisten Bill Evans und Thelonious Monk. Mit seinem Landsmann Markus Stockhausen gab Weber 2015 auf dem legendären ECM-Label das von der Presse hochgelobte Duowerk "Inside Out" heraus.

Ein weiteres, noch unveröffentlichtes ECM-Album hat er kürzlich mit Ralph Alessi, Linda Oh und Nasheet Waits realisiert. Neben Jazzprojekten fand der Pianist in seiner Laufbahn auch immer wieder mal die Zeit für Klassikausflüge, mit Philharmonischen Orchestern spielte er als Solist Klavierkonzerte von Mozart, Ravel oder Gershwin. In diesem Zusammenhang bekam er im letzten Jahr den „Ehrenpreis des internationalen Mozartwettbewerbs Berlin“ oder den Grotrian-Steinweg-Preis von Weimar. Heute lebt der umtriebige Künstler abwechselnd in New York und Deutschland. In Meisterkursen und als Professor an Hochschulen im In- und Ausland (z.B. CalArts (USA), Royal Northern College of Music (GB), Hochschule Osnabrück, DePaul University Chicago) gibt er sein Wissen jetzt an Studenten der nächsten Generation weiter.

Tilo Weber
- Schlagzeug -
Tilo Weber (*1990, Aachen) ist Schlagzeuger/Komponist und lebt in Berlin. Er komponiert und trommelt für seine eigenen Bands Animate Repose und Four Fauns und ist Sideman im David Friedman Trio/Quartett, Clara Haberkamp Trio (JazzBaltica Preis 2011), And the Golden Choir, Laura Winklers Wabi-Sabi Orchestra und Otis Sandsjö‚s Otis+Wedding. Tilo Weber studiert von 2009 bis 2014 Schlagzeug am Jazz Institut Berlin bei Prof. John Hollenbeckund von 2015 bis 2017 Komposition bei Prof. Ruta Paidere an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. In dieser Zeit war er Stipendiat der Dr. E. A. Langner Stiftung. 2017 nahm er Unterricht in „klassischem Schlagwerk“ bei Prof. Dr. H.C. Bernhard Wulff in Freiburg. Als aktiver Bestandteil der Jazzszene Berlin eint er Improvisation mit Komposition und bewegt sich damit in der Freien Musik ebenso wie in der Indie Pop Szene. Zusammenarbeiten mit Greg Cohen, Peter Brötzmann, Rudi Mahall, Chris Dahlgren, Tobias Siebert und der NDR Bigband führen ihn zu nationalen (u.a. JazzBaltica Festival) und internationalen Festivals zahlreicher Genres. Das Debut Animate Repose erschien bei shoebill music exklusiv auf 12″ Vinyl. www.tiloweber.de