Dozentenliste

 
Hubert Steins
Klangkunst
Klangkünstler und Hörspielmacher, studierte Germanistik, Kunstgeschichte und Musikwissenschaft in Köln; arbeitet seit1996 freiberuflich als Kulturjournalist für öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten (DLF/DLR/WDR/SWR) mit Schwerpunkt Neue Musik und Medienkunst. In Kooperation mit Komponisten und Künstlern entstanden in den letzten Jahren mehr als 50 Musikfeatures zur neuen Musik und Klangkunst. Seit Ende der 90er Jahre Realisation eigener Klang- und Medieninstallationen, von denen einige Arbeiten prämiert wurden (Deutscher Klangkunstpreis 2004 / Jurypreis Stuttgarter Filmwinter 2010). Er hat seit 1996 Lehraufträge für Theorie und Praxis des Hörfunkjournalismus für die Kölner Journalisten Schule, Campus Radio Köln, Viamedia, Bauer TV/Messeradio und den Freien Lokalrundfunk Köln übernommen. Seit 2011 aktives Mitglied im Kölner KlangDrangOrchester (Stimme/Perc.)  Zudem ist Steins als Medienpädagoge im Bereich Journalismus (Kölner Journalistenschule, Universität Köln, Macromedia Köln) und Medienkunst (SK-Stiftung Kultur) tätig.





Sebastian Sternal
- Klavier -
Preisträger ECHO Jazz 2013[SEMIKOLON] Concours piano jazz Martial Solal 2010 (Paris)[SEMIKOLON] WDR Jazzpreis 2007 (Köln)[SEMIKOLON] Studium Jazzklavier und -Komposition in Köln und Paris, u.a. bei Hubert Nuss, Joachim Ullrich, Hervè Sellin und John Taylor[SEMIKOLON] langjähriges Mitglied und Dozent im Bundesjazzorchester (Peter Herbolzheimer). Sebastian Sternal hat mit Jazzgrößen wie Dee Dee Bridgewater, David Binney oder John Riley zusammengearbeitet[SEMIKOLON] Konzertreisen führten ihn bereits in die USA, nach Namibia, Südafrika, Frankreich, Belgien, Luxemburg, Polen, Bulgarien und Albanien.
Mit seinem Trio hat er zwei Alben veröffentlicht, 'Eins' (2009) und 'Paris' (2010), und spielt u.a. im Quartett 'Die Verwandlung' mit dem Trompeter Frederik Köster und im Duo mit den Saxophonisten Claudius Valk und Will Vinson (New York). Sein Projekt 'Sternal Symphonic Society' (Traumton Records 2012) vereint herausragende junge Musiker aus Jazz und Klassik in einer 11-köpfigen 'symphonischen Combo'.
Sternal lehrt Jazz-Theorie und -Klavier an der Musikhochschule Köln und ist als Professor für Jazzklavier an der Hochschule für Musik Mainz tätig.

Prof. Norbert Sterz
- Prof. Norbert Stertz (Horn) -
 Norbert Stertz studierte Horn an der Hochschule für Musik in Freiburg im Breisgau bei Prof. Ifor James und an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt/M. bei Prof. Marie Luise Neunecker. Schon während des Studiums war er Solohornist des Bundestudentenorchesters Junge Deutsche Philharmonie und Preisträger internationaler Kammermusikwettbewerbe. Von 1989 bis 2006 war Norbert Stertz Solohornist der Dortmunder Philharmoniker, seit 1997 spielte er in der gleichen Position bei der Westdeutschen Sinfonia, außerdem prägt eine ausgiebige kammermusikalische Tätigkeit sein künstlerischen Schaffen. So ist er Mitglied des Diaphonia Bläserquintetts, das 1992 den Wettbewerb des Deutschen Musikrates gewonnen hat und ebenso Mitglied im Thomas Christian Ensemble, Wien. Konzertreisen als Solist und Kammermusiker führten ihn in viele Länder unserer Erde. In den Jahren 2015 und 2016 hat er das Blechbläserensemble BRASSSONANZ als Künstlerischer Leiter auf seinen ersten Wegen begleitet, seit 2017 dirigiert Norbert Stertz das Ensemble LakeBrass am Bodensee.   Von 1993 bis 2004 unterrichtete er als Lehrbeauftragter für Horn und Kammermusik an der Hochschule für Musik Detmold, Abteilung Dortmund, 2004-2005 an der Folkwang Universität der Künste in Essen und seit 2006 als Professor für Horn an der Hochschule für Musik Detmold. Hier leitet er auch das Blechbläserensemble der Hochschule - hfmBRASS.
Seit 2016 begleitet Stertz eine Gastprofessur am Konservatorium Claudio Monteverdi in Bozen - Italien.  
Neben seiner unterrichtenden Tätigkeit war Norbert Stertz von 2008-2014 Prorektor der HfM Detmold und von 2009-2016 Künstlerischer Leiter der Detmolder Sommerakademie. In den Jahren 2013-2014 war er zudem kommissarischer Künstlerischer Leiter des Orchesterzentrum|NRW in Dortmund. Seit 2015 ist er festes Mitglied der Auswahlkommission Musik zum Deutschlandstipendium des DAAD.

Markus Stollenwerk
Pianist, Dirigent und Komponist. Führt verschiedenste Crossover-Projekte durch, in denen er über den Tellerrand der klassischen Musik hinausgeblickt. Mit dem Festival Improvisionen und dem Orkestra Crosscultura schafft er Begegnungen der Musikkulturen. Im Rahmen seiner Tätigkeit als Komponist und Chorleiter der "CrissCross Kids" entwickelte er genreübergreifende Projekte.


Sabine Stolpe-Bonk
- Gesang -
Studium Gesang und Gesangspädagogik bei Prof. Dr. Helga Fischer an der Hochschule für Musik 'Carl-Maria-von-Weber ', Dresden von 1965 bis 1971. Bis 1975 Mitglied des Studios und des Ensembles der Staatsoper Dresden (Semperoper), 1975 bis 2007 des Ensembles des Opernhauses Magdeburg (106 Partien im Koloratur- und lyrischen Fach).
Eine rege Konzertätigkeit, Liederabende, Gastspiele im In- (Staatsoper Berlin) und Ausland (Tokio) bei Rundfunk und Fernsehen ergänzen ihren künstlerischen Werdegang[SEMIKOLON] 1997 Ernennung zur Kammersängerin. Seit 1980 zahlreiche Gesangsschüler, von denen viele erfolgreich im Sängerberuf und als Pädagogen tätig sind.

Barbara Streil
- Violine, Kammermusik -
Ab dem 6. Lebensjahr besuchte sie die Musikakademie Basel für Violinunterricht, Chor und Orchester. 1988 sang Barbara Kuster in der Hauptrolle des 'Pollicino' der gleichnamigen Oper von Hans Werner Henze am Stadttheater Basel.
1992/93 folgte die Fortsetzung ihrer musikalischen Ausbildung an der 'Interlochen Arts Academy' in Michigan, USA. Nach Abschluss der Matura nahm Barbara Kuster an der Musikhochschule Basel das Violinstudium bei Adelina Oprean auf. Dieses schloss sie 2000 mit dem Lehrdiplom mit Kammermusikalischem Schwerpunkt ab. Während des Studiums folgten zwei Jahre als Konzertmeisterin eines Jugendorchesters in Freiburg und als Assistentin im British Youth Summer Music Course in England. Zu dieser Zeit trat sie auch solistisch in England, Deutschland und der Schweiz auf.
Als Kammermusikerin besuchte Barbara Kuster Kurse bei Walter Levin und Hatto Beyerle und erarbeitete an der Musikhochschule Basel zusammen mit Gidon Kremer das Streichoktett von George Enescu. Wichtige Impulse erhielt die Musikerin insbesondere von Dominik Stark, Gèrard Wyss, Jürg Wyttenbach und Hansheinz Schneeberger. Nach dem Diplom wurde Barbara Kuster als Stipendiatin der Novartis International AG ein freies Studienjahr an der Citè Internationale des Arts in Paris ermöglicht.
2002 Preisträgerin des 'Förderpreis Orpheus Konzerte 2003' mit ihrem Quartettpartner Rostislav Kojevnikov. Das Violinduo Kuster Kojevnikov erspielt 2003 den 1. Preis am 7. Internationalen Kammermusik-Wettbewerb für Neue Musik in Krakau und einen 3. Preis am erstmalig durchgeführten Kammermusikwettbewerb 'Erst-Klassik' in Berlin. Das Duo bringt neben klassisch-romantischem Repertoire auch eigene Kompositionen und Arrangements zur Aufführung.
Mit dem Asasello Quartett nahm Barbara Kuster im März 2003 am Kammermusikwettbewerb des Migros Kulturprozentes teil. Der 1. Preis an diesem Wettbewerb ermöglichte dem Quartett in der Folge zahlreiche Konzerte in der Schweiz und im Ausland. Gleichzeitig begann das Quartett seine Studien an der Hochschule für Musik Köln, wo es mit dem Alban Berg Quartett (klassisch-romantisches Repertoire) und Prof. David Smeyers (Neue Musik) arbeitete. 2007 hat das Asasello Quartett seine Ausbildung abgeschlossen und hat seinen Sitz nun in Köln.

Christoph Studer
Rhythmik & Instrumentenbau
Instrumentenbauer, Musiker und Rhythmiker; 2-jährige Rhythmik-Ausbildung; Studienaufenthalte in Lateinamerika und Afrika (Trommeln, Tanz, Instrumentenbau); Leiter des Schulprojektes "Musik und Tanz in Afrika"; Buch- und CD-Autor; Projektarbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen; Referententätigkeit für Fortbildungsträger im In- und Ausland