Dozentenliste

Rabih Lahoud
- Gesang, Komposition -
Mit neun Jahren begann Rabih Lahoud (geb. 1982 im Libanon) seine musikalische Ausbildung in Byblos nördlich von Beirut. Mit 19 entschied er sich, nach Europa zu reisen und dort Musik zu studieren. Er studierte Gesang und Komposition u.a. an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf und an der Hochschule für Musik und Theater Rostock. Rabih Lahoud ist Sänger der erfolgversprechenden Jazz-Nachwuchsband Masaa und Mitglied der Band um Markus Stockhausen Eternal Voyage. Auch in größeren Produktionen wirkte Lahoud als Sänger und Komponist, u.a. zusammen mit der Kammerphilharmonie Bremen, den Hamburger Symphonikern und mit Concerto Köln. Seit Oktober 2013 ist Rabih Lahoud als Dozent für Popgesang an der Hochschule für Musik und Tanz Hamburg und an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf tätig.

Edith Langgartner
- Streicherpädagogik, Violoncello, Kontrabass -
Studium Instrumentalpädagogik und Violoncello in Berlin und München, Absolvierung des berufsqualifizierenden Lehrgangs zur Streicherklassenlehrerin nach Paul Rolland (VdM), Fortbildungen in Rhythmik und Gesangspädagogik.
Dozentin für Violoncello und Streicherklassen an der städtischen Clara-Schumann-Musikschule in Düsseldorf mit besonderem Interesse an der musikalischen Arbeit in Schulkooperationen. Leitung eines mehrfach prämierten Orchesterprojekts in der Gemeinschaftsgrundschule Richardstraße in Düsseldorf Eller zusammen mit fünf Kollegen der Clara-Schumann-Musikschule[SEMIKOLON] Gründerin des Musikprojekts an der Regenbogenschule in Köln-Dellbrück, dort Durchführung des Streicherklassen-, Orchester- und Gesangsunterrichts zusammen mit einer Kollegin.
Dozentin im Fortbildungslehrgang zur Rolland-Methodik an der Musikschule Neckarsulm (zusammen mit Regine Schultz-Greiner). Zudem als Kontrabassistin im Konzertleben aktiv, festes Mitglied in den Ensembles Die Schmonzetten und Die Rheinsirenen.

Christina Langhorst
Sozialpädagogin/Sozialmanagerin (BA), Erzieherin, MIKA-Multiplikatorin

Seit 30 Jahren als Erzieherin tätig, davon 20 Jahre in leitender Tätigkeit; berufsbegleitendes Bachelor-Studium Sozialpädagogik und Managment an der FHM Bielefeld; Ausbildung zur MIKA (Musik im Kita-Alltag)-Multiplikatorin der Bertelsmann-Stiftung; Dozentin für Fort- und Weiterbildung mit dem Schwerpunkt Musik in der Kita; Verfasserin verschiedener Fachartikel.



 
Marc Lankeit
- Tuba, Brass Band -
Seinen 'Bachelor of music ' absolvierte Marc Lankeit 2014 bei Ulrich Haas an der Folkwanguniversität der Künste in Essen. Schon während seines Studium spielte er mit renomierten Orchester wie den Duisburger Philharmoniker, der Staatsoper Hannover, der Neuen Philharmonie Westfalen oder den Dortmunder Philharmonikern. Ob bei Solokonzerten in der Tonhalle (Düsseldorf) und dem Theater Marl, Sinfonie-, Blechensemble-, Big-Band-, Brassband- oder Glasorchesterkonzerten - Marc Lankeit fühlt sich in vielen Musikrichtugnen wohl.

Dr. Daniela Laufer
- Referentin -
Lehramtsstudium Sonderpädagogik mit Unterrichtsfach Musik (Sek. I) an der Universität zu Köln; 1983-1989 studiumsbegleitend nebenamtliche Musikschullehrerinnentätigkeit an den Musikschulen Attendorn-Finnentrop und Düsseldorf;1995 Promotion (Dr. paed.) bei Prof. Dr. Walter Piel, Universität zu Köln; seit 1989 Sonderschullehrerin an der Herman van Veen-Schule, Förderschule der Stadt Mönchengladbach, Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung; seit 1990 Mitglied der „Commission Music in Special Education and Musictherapy“ der ISME (International Society of Music Education), davon 1990-2000 Co-Chair, 2003-2008 Special Adviser seit 2006; Lehraufträge an der Universität zu Köln, Schwerpunkt ‚Musikdidaktik in Heil- und Sonderpädagogik, Musikdidaktik im inklusiven Setting’; regelmäßige Vortragstätigkeit im In- und Ausland; Gutachter- und Herausgebertätigkeit; abgeschlossene Aus- und Weiterbildung zur „Pädagogisch-therapeutischen Beraterin“ und in „Supervision und Systemische Organisationsentwicklung“; seit 2015 Lehrerin im Hochschuldienst, abgeordnet an die Hochschule für Musik und Tanz Köln.

Zainab Lax
- Musiktherapeutin, Dozentin -
Zainab Lax ist Musiktherapeutin aus Bielefeld und hat sich während ihres Studiums am ArtEZ Konservatorium in den Niederlanden auf Musiktherapie mit (traumatisierten) Geflüchteten spezialisiert. Sie spielt seit Ihrem 7. Lebensjahr Harfe und hat auch die Nord-indische Sarod und die Iranische Tar erlernt. Durch ihre Leidenschaft zum Reisen durfte sie viele verschiedene Musikstile kennen lernen. Zusammen mit ihren Geschwistern hat sie eine Weltmusik-Band (Culture Resonance) mit eigenen Kompositionen und regelmäßigen Auftritten. Mit ihrem Multi-kulturellen Hintergrund war Musik oft ein sehr Hilfreiches Medium bei ihrer Wurzelsuche und Identitätsfindung geholfen. Mit Ihrem Konzept MUSIC-BRIDGE (Community-music therapy for Refugees) war Zainab schon aktiv in verschiedenen Unterkünften in Deutschland, den Niederlanden und Griechenland. 2016 hat sie ein eigenes community-basiertes Musiktherapie Projekt in Varanasi/Indien aufgebaut, wo sie Musik als Empowerment für Kinder aus sehr armen Verhältnissen angeboten hat. Momentan macht sie Ihren Master am Center for Worldmusic in Hildesheim und leitet zwei regelmäßige Musikangebote in Dortmund und Bielefeld, wo Musik eingesetzt wird als Brücke zwischen jungen Menschen mit Fluchterfahrung und Locals. Ziel ist hierbei das erhöhen von Selbstvertrauen und Gemeinschaft.


Zainab Lax was born and raised in Germany. She is a multi-instrumentalist and musictherapist, her main Instrument is Harp. She has a western classical background but has later on also been focussing on several eastern instruments alike the Indian Sarod and the Iranian Tar.

Since 2006 she is also playing in an ethnic music band Culture Resonance with my brother Sadretdin Lax and my sister Atiya Noreen Lax. She decided to focus on transcultural musictherapy because she has a

multicultural background with roots in Germany,Turkey, India Afghanistan and Turkmenistan, which made her a flexible person with cultural empathy and the ability to easily adapt to other cultures.

Because of her passion for traveling she has visited countries like Turkey, India, Nepal, Morocco and Jordan and has gained experiences in different ways of living and music-making. During the constant search for her roots she often found her identity in music. She decided to share this experience with people who need it and make it to her profession.

 

In 2017 she graduated as a music therapist at ArtEZ Conservatory in Enschede/ Netherlands. During that study she has gained more knowledge about several music therapy methods and had the chance to do a 9 month internship with music therapist Jaap Orth, who is working with traumatized refugees at the psychiatric hospital ProPersona in Wolfheze/Netherlands. During her last year of study she also started doing her own international projects with refugees and locals and made the experience, that knowing about peoples cultural and musical background made it very easy for her to get into contact. www.music-bridge.com




Prof. Dr. Andreas Lehmann
- Musikpsychologie -
absolvierte von 1983 bis 1987 an der Hochschule für Musik und Theater Hannover ein Studium der Schulmusik mit dem Zweitfach Anglistik an der Technischen Universität Hannover. 1989 erwarb er das Zertifikat für „Computers in Music Instruction“ von der Florida State University (FSU).Die Promotion in Musikwissenschaft mit den Nebenfächern Musikpädagogik und Psychologie erfolgte 1992 bei Klaus-Ernst Behne an der Hochschule für Musik und Theater Hannover im Rahmen eines Aufbaustudiengangs. Von 1993 bis 1998 war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter (Post-doctoral fellow) am Psychologischen Institut der Florida State University in Tallahassee bei dem Kognitionspsychologen K. Anders Ericsson tätig. Während dieser Zeit war Andreas Lehmann auch Lehrbeauftragter für Musikpsychologie an der School of Music der gleichen Universität und ständiger Gast des dort ansässigen Center for Music Research. Von 1998 bis 1999 war er am Institut für Musikwissenschaft der Martin-Luther-Universität-Halle-Wittenberg als wissenschaftlicher Assistent von Heiner Gembris beschäftigt. Andreas Lehmann ist seit 2000 Professor für Systematische Musikwissenschaft und Musikpsychologie an der Hochschule für Musik in Würzburg. In der Lehre und Forschung vertritt er musikwissenschaftliche Themen, die im deutschsprachigen Raum traditionell der Systematischen Musikwissenschaft zugeordnet werden. Daneben ist er auch im Bereich der Musikpädagogik tätig. Die Fragestellungen sind empirisch und sozialwissenschaftlich bzw. psychologisch ausgerichtet (historische Aspekte spielen trotzdem eine Rolle). Seine Forschungsergebnisse lassen sich gewinnbringend auf musikalisches Lernen, Musikrezeption oder -produktion übertragen (Stichworte sind hier etwa Kognition, Emotion, Expertise, Üben, Begabung, Sozialisation, empirische Musikpädagogik, verschiedene Aspekte zum Thema Musik und Gesellschaft). Er publiziert in internationalen Fachzeitschriften, ist Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Musikpsychologie e. V. Er ist an der Hochschule für Musik Mitglied im Senat und im Hochschulrat.